Schreiben & Wahrheit

Wenn Worte Ordnung schaffen, wo das Leben durch ein Nadelöhr passen soll.

Schreiben ist für mich kein Produkt – sondern ein Denkraum. Ein Ort, an dem Erfahrungen eine Sprache finden dürfen, ohne sofort bewertet oder geglättet zu werden. In dieser Kategorie geht es um Schreiben als Haltung: als Beobachtung, Verdichtung und manchmal auch als Widerstand gegen Vereinfachung.


Ich schreibe über das, was sich nicht schnell erklären lässt: innere Prozesse, gesellschaftliche Spannungen, stille Veränderungen. Und über die Kraft von Sprache, wenn sie ehrlich bleibt.


Diese Texte sind essayistisch, ruhig und klar – manchmal poetisch, manchmal kantig. Aber immer mit dem Wunsch, etwas sichtbar zu machen, das sonst leicht übersehen wird.