Wenn in Gesellschaft und Systemen die natürlichen Bremsen versagen.
Erschöpfung ist längst kein individuelles Randthema mehr. Sie ist ein Spiegel unserer Zeit – und ein Hinweis darauf, dass etwas in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr stimmt. In dieser Kategorie schreibe ich über Systemdruck, Dauerbeschleunigung und die leisen Kosten von „funktionieren müssen“.
Mich interessieren weniger schnelle Lösungen als die Frage: Was wirkt hier eigentlich – und warum?
Die Texte sind gesellschaftskritisch, manchmal unbequem und bewusst klar. Nicht um zu provozieren, sondern um genauer hinzusehen. Und um Orientierung dort möglich zu machen, wo vieles komplex
geworden ist.
Warum Erschöpfung systemisch wird und mehr ist als ein persönliches Problem.
Wenn Menschen ausbrennen, liegt das an unseren Umwelten, die längst mehr verlangen, als ein Leben tragen kann.
Die neue Höchstleistung heisst "Durchhalten" - und das - macht krank.
Wenn „stark sein“ bedeutet, sich selbst zu übergehen, wird Resilienz zur Zumutung – und Anpassung zur neuen Norm.
Warum Erschöpfung mehr ist als ein persönliches Problem.
Wenn das Leben nur noch verbraucht, aber kaum mehr regeneriert, wird Erschöpfung nicht zur Ausnahme – sondern zum Zustand.
Wenn Denken als Lösung verkauft wird und wir auf der falschen Fährte sind.
Wenn Denken als Lösung verkauft wird, obwohl das Problem in den Umständen liegt, wird „Mindset“ zur zur Selbstoptimierungsfalle.
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